Wen-Sinn Yang, Cello

Wen-Sinn Yang

“Technisch auf allerhöchstem Niveau spielt er mit wunderbarem, grossem Ton und einwandfreier Intonation. Seine Phrasierungen sind einfühlsam, und er erfasst in ausserordentlicher Weise die philosophische Dimension der Werke, die er spielt," äusserte sich kein Geringerer als Lorin Maazel über Wen-Sinn Yang.

Der in Bern geborene Musiker taiwanischer Abstammung studierte bei Claude Starck (Zürich) und bei Wolfgang Boettcher (Berlin), später in Meisterkursen bei Janos Starker und David Geringas. Mit 24 Jahren wurde er 1989 als Erster Solocellist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks engagiert, mit dem er seither vielfach solistisch aufgetreten ist.

Seit dem Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf 1991 ist Wen-Sinn Yang darüber hinaus ein gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien Europas und Asiens sowie bei internationalen Musikfestivals . Dabei arbeitet der Künstler mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Sir Colin Davis, Wolfgang Sawallisch, Semyon Bychkov und Yuri Termirkanov zusammen.

Sein äusserst breit gefächertes Repertoire, das Standardwerke wie die Konzerte von Boccherini, Haydn, Schumann und Dvorak ebenso umfasst wie unbekanntere Kompositionen etwa von Carl Davidoff oder Alfredo Piatti, ist auf über 20 CD-Einspielungen dokumentiert. Wen-Sinn Yang widmet er sich intensiv der Kammermusik und genießt auch als Pädagoge einen hervorragenden Ruf.

Bild und Text © Wen-Sinn Yang
 

Pressestimme vom Konzert am 26. Dezember 2004 im Konzertsaal, Solothurn